Burnout und Stress

Burnout und Stress- Therapie und Coaching in München

Viele Menschen arbeiten extrem viel oder sind ständig mit dem Job gedanklich beschäftigt, weil ihr eigener Anspruch, aber auch der Job und die äußeren Gegebenheiten es verlangen.
Sie werden mehr und mehr zu Workaholics- und überfordern sich ständig, oftmals ohne es zu merken.
Das können Körper und Psyche nicht unendlich durchhalten, Stresserleben und Erschöpfung nehmen zu. Die WHO hat Stress zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erklärt. Acht von zehn Deutschen empfinden ihr Leben als stressig und jeder Dritte steht unter Dauerdruck. Es gibt viele Ursachen für Stress –  und es gibt viele Möglichkeiten Stressfolgen zu behandeln und vorzubeugen.

Was ist Burnout?

Auch wenn es bis heute keine einheitliche Definition des Burnout-Syndroms (Burnout, Burn-out) gibt, so beschreiben die meisten Experten den Burnout (engl. = ausbrennen) als einen Krankheitszustand, der durch eine vollständige Erschöpfung gekennzeichnet ist.

Diese Erschöpfung zeigt sich gleichermaßen auf der körperlichen wie auf der psychischen bzw. emotionalen Ebene und lässt sich auch durch Phasen der Ruhe und Ent-Spannung nicht mehr auflösen – sie hat sich verselbständigt und ist chronisch geworden. Ihr voraus gegangen ist ein längerer kräfteverzehrender Prozess, der von den Betroffenen oft als andauernde Stressbelastung beschrieben wird. Deshalb wird ein Burnout-Syndrom manchmal auch als Stress-Syndrom bezeichnet.

Ursachen von Burnout

Wie entsteht ein Burnout?

Es gibt eine Vielzahl von möglichen Ursachen für die Entstehung eines Burnout-Syndroms. Generell lässt sich jedoch sagen, dass die Gefahr für einen Burnout praktisch immer dann besteht, wenn wir über eine längere Zeit einer physischen und/oder psychischen Belastung ausgesetzt sind, die uns abverlangt, permanent über unsere individuelle Leistungsgrenze hinaus zu gehen.

Oft liegt der Grund dafür in äußeren Lebensbedingungen und Situationen, etwa infolge einer (zu) hohen Arbeitsbelastung, ungünstigen Arbeitsbedingungen oder einem belastenden Arbeitsklima. So sind z.B. Menschen in sehr verantwortungsvollen Berufen, Beschäftigte in Sandwich-Positionen zwischen zwei Hierarchieebenen, Menschen in Führungsposition und Berufspendler besonders gefährdet, ein Burnout-Syndrom zu erleiden.

Ebenso erhöhen Faktoren wie permanenter Zeitdruck, mangelnde Anerkennung durch Vorgesetzte, anhaltende Kränkungen, Konflikte mit Kollegen, Mobbing oder auch ein drohender Verlust der Arbeit das Risiko, an einem Burnout zu erkranken. Dies gilt umso mehr, wenn mehrere Rollen auf einmal zu erfüllen sind bzw. Beruf und Familie in Einklang gebracht werden müssen.

Neben diesen situationsbedingten äußeren Ursachen können auch innere Ursachen den Nährboden für die Entstehung eines Burnout-Syndroms bereiten. Diese inneren Ursachen sind oft eng verknüpft mit der individuellen Persönlichkeitsstruktur. Vor allem die Neigung zu überhöhten Zielsetzungen und dazu, immer alles perfekt machen zu wollen, kann zur Folge haben, permanent Höchstleistungen zu erbringen und sich über die Gebühr zu engagieren.

Es kann aber auch sein, dass es die Gedanken sind, die zu Stressverschärfern werden. Diesen liegen oft bestimmte Vorstellungen und Überzeugungen zugrunde, die aufgrund von früheren Erfahrungen mit ähnlichen Situationen entwickelt wurden. Einstellungen wie „Jeder muss mit mir zufrieden sein“ oder: „Wenn ich ‚nein’ sage, werde ich abgelehnt“, reichen meist bis in die Zeit der Kindheit zurück und haben sich als Glaubenssätze tief in die Seele eingegraben. Diese Glaubenssätze beeinflussen dann auch im Erwachsenenalter einen Großteil der Verhaltensweisen und Handlungen, ohne dass man sich dessen immer bewusst ist.

Typischerweise zeigen Betroffene häufig jahrelange berufliche oder soziale Höchstleistungen und Überengagement, bevor sie die Überforderung einholt. Der Beruf, die Aufgabe, das Projekt haben Spaß gemacht, der Erfolg gab ihnen lange Zeit recht. Treten zu dieser andauernden Selbstüberforderung unerwartete Enttäuschungen auf, kann das vermeintliche Erfolgsmodell kippen, der Körper wehrt alle weiteren Anforderungen ab und reagiert mit vermeintlich rein körperlichen Störungen. „Nichts geht mehr“, selbst ein längerer Urlaub bringt keine Besserung. Frühe Warnzeichen wie ständiger Zeitmangel und Konzentrationsschwierigkeiten, gedankliche Rastlosigkeit, kleinere Unfälle und vermehrte Infekte werde übersehen oder bagatellisiert. Wer sich lange Zeit keine Erholung gönnt, verliert die natürliche Fähigkeit zu regenerieren.

Für den Betroffenen ist es oft nicht einfach, zu erkennen, dass er von einem Burnout-Syndrom betroffen ist. Häufig nimmt er es erst dann wahr, wenn er der Krise bereits bedrohlich nahe ist. Dies liegt vor allem daran, dass der Krankheitsverlauf individuell unterschiedlich verläuft: Während bei dem einen etwa Schlafstörungen, chronische Müdigkeit und zunehmende Teilnahmslosigkeit im Vordergrund stehen, leidet ein anderer vielleicht verstärkt unter psychosomatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen. Unabhängig von den auslösenden Faktoren, gilt jedoch: Bleibt ein Burnout-Syndrom unbehandelt, kann es zu einer psychischen Gefährdung des Betroffenen kommen; ebenso sind körperliche Erkrankungen möglich.

Burnout- Symptome sind:
- chronische ErschöpfungsgefühleStress
- verringerte Leistungsfähigkeit
- Demotiviertheit
- berufliche Misserfolgserlebnisse
- immer stärkere Frustration
- Depressionen
- Ängste vor allem in Leistungssituationen
- Existenzielle Verzweiflung

Die Schuldsuche bei sich selbst führt zu Resignation und Einkapselung.
Die Schuldsuche bei Anderen fördert Zynismus und Aggressivität.

Körperliche Folgeerscheinungen können sein:
- Schlafstörungen
- Schwächung des Immunsystems
- Häufung von Infektionskrankheiten
- Verspannungen
- Kopfschmerzen
- Kreislaufprobleme
- Magen- oder Verdauungsprobleme, Magen-Darm-Geschwüre
- Herzerkrankungen
- Essstörungen
- Depressionen
- Drogenmissbrauch (oft übermäßiger Alkoholkonsum)

Ziele der gemeinsamen Arbeit sind:
- Persönliche Standortbestimmung,
- Ziele definieren (Was ist wirklich wichtig?)
- Ausbalancieren von Beruf- und Privatleben
- Zusammenhänge von Stress, Gesundheit und Leistungsfähigkeit erkennen
- Einen gesunden Umgang mit Leistung und Ehrgeiz zu erarbeiten
- Innere Bewertungsstrukturen erkennen und verändern
- Freude an Aufgaben, dem Leben und Menschen wiedergewinnen
- Die Signale des Körpers wieder entdecken und ernst nehmen
- Entspannung erlernen und zulassen, durch Meditation, Hypnose und Entspannungsverfahren
- Genießen lernen
- Gesunde Lebensführung als Vorsorge

Burnouttherapie und Coaching bei Psychotherapeutin und zertifiziertem Coach Cordula Leddin in München: 0172 109 44 55 oder per Email.