Partnerschaft und Sexualität

Liebe und Partnerschaft:

Wenn der Streit mit dem Partner zunimmt oder eskaliert, die geliebte Person sich mehr und mehr verschließt oder abkehrt, es Partnerschaftsprobleme und Ehekrisen gibt, suchen Klienten Hilfe in meine Privatpraxis in München oder zur Onlinetherapie. Spätestens wenn Konflikte nicht mehr beendet werden können oder sich in andere Bereiche ausweiten, erleben viele Paare ein Gefühle der emotionalen Belastung oder Überforderung. Das Vertrauen zueinander ist eventuell schon stark gefährdet oder bereits verloren gegangen, die Beziehung zum Partner wird eventuell schon infrage gestellt, eine Flucht in Außenkontakte in Betracht gezogen oder eine Affäre ist bereits im vollen Gange. Aber auch bevor "chronische" Konflikte entstehen und unkontrolliert wachsen, kann es sehr sinnvoll sein, eigene Aspekte zu beleuchten, die eigene Kommunikation und den Umgang mit dem Partner zu verbessern und damit die bestehende hohe Qualität der Partnerschaft zu stabilisieren. So können Sie den Anforderungen an eine funktionierende Partnerschaft reif, entspannt und gewachsen gegenübertreten.

Themen der Therapie bei Beziehungsproblemen

Alle Themen, die Sie in diesem Themengebiet beschäftigen, sind willkommen, wie z.B.:
Beziehungsfähigkeit und -zufriedenheit
Partnerschaftliche Kommunikation, Kommunikationssprobleme,
Partnerschaftliche Sexualität
Bewältigung einer Krise,
eskalierende Konflikte
,
Machtkämpfe,
Umgang mit Affären, Untreue, Nebenbeziehungen,
Eifersucht,
Liebessucht, Abhängigkeit vom Partner, Obsession, Liebes-Crush
Umgang mit intensiven Gefühlen und Emotionen in der Partnerschaft
Bedeutsame Lebensphasen und –ereignisse ,
Trennungswünsche,
Beendigung von Beziehungen / Trennungsbegleitung
Verlust eines Partners
Umgang mit Trauer

Sexualität:

Therapie bei Sexuellen Problemen oder sexuell bedingten Partnerschaftsproblemen

Das Thema Sexualität ist immer noch schambesetzt und oft herrscht dazu vor allem Sprachlosigkeit – ob zu Hause, in der Schule oder im Beruf. Sexuelle Störungen und Probleme im sind ein häufiges Phänomen und mit einer hohen Dunkelziffer versehen, da selbst das Gespräch mit engen Freunden oder mit dem Lebenspartner über dieses Thema unmöglich bzw. sehr schwierig ist. Über zwei Drittel aller Paare haben Probleme mit dem sexuellen Verlangen. Noch mehr Paare haben keine intimen Gefühle, wenn sie Sex haben. Knapp die Hälfte aller Paare küssen sich nur selten, wenn sie miteinander schlafen. Viele Paare schauen sich nicht in die Augen, während sie sich lieben.

Oft sind beide Partner so sehr in das sensible Thema verstrickt, dass eine distanzierte Herangehensweise nicht mehr möglich ist und daher keine gemeinsame Lösung gefunden werden kann. 
In der heutigen Zeit haben wir die Möglichkeit, unsere Sexualität freier, bedürfnisgerechter und individueller gestalten zu können. Bis auf wenige Tabus ist vieles heutzutage möglich, denkbar und manchmal gewünscht. Doch diese neuen Freiheiten in unseren flexibleren Beziehungen können sowohl Frauen als auch Männern verunsichern oder gar Ängste mit sich bringen, sie sind auch nicht für jeden Partner etwas. So  unterschiedlich wie die Menschen an sich, so vielseitig ist auch deren Sexualität.
Sexualität jedoch kann im Laufe des Lebens reifen und ist auch erlernbar, loslassen und genießen zu lernen ist lohnenswert.
Während der Therapie wird zunächst erforscht, was uns die Störung versucht mitzuteilen. Worauf weist sie hin? Was braucht es, um Lust zu empfinden? Wie können wir einen gemeinsamen, lustvollen Lebensbereich schaffen oder wiedergewinnen? Meine Grundhaltung in der Therapie von Sexualproblemen basiert auf Offenheit, Wertschätzung, Kompetenz und Schutz der Privatsphäre.

Themen in der Therapie von Sexproblemen können sein:

Sexuelle Ängste,
sexuelle Traumatisierungen, PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung)
sexuelle Lustlosigkeit,
Orgasmusstörungen,
Erektionsstörungen,
frühzeitiger Samenerguss,
Vaginismus (Scheidenkrämpfe),
Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr),
gesteigertes sexuelles Verlangen (Sexsucht),
Transsexualität (ich bin auch als Gutachterin tätig)
körperbezogene Ängste,
Umgang mit unterschiedlichem sexuellen Verlangen in der Partnerschaft,
Umgang mit unterschiedlichen sexuellen Wünschen in der Partnerschaft,
Umgang mit Untreue/Affären

Alle Anliegen, die Sie als Paar oder Einzelperson in Bezug auf Sexualität beschäftigen, sind willkommen.

Zudem gebe ich gern Empfehlungen von konkreten Maßnahmen zur Entwicklung einer präventiven Unternehmenskultur zum Schutz vor Grenzüberschreitungen.

Termin zur Therapie und Beratung bei Problemen in Partnerschaft und Sexualität bei Psychotherapeutin Cordula Leddin in München: 0172 109 44 55 oder per Email.

Liebessucht und obsessive Liebe:

Die Liebe ist anfangs oft ein Rausch, ein wunderbarer Ausnahmezustand, ein absoluter Liebes- Crush! Wer schon einmal wirklich verliebt war, weiß genau: Die Liebe verändert alles, macht die ganze Welt schön, lässt alles andere vergessen. Und selbst nüchterne Wissenschaftler bestätigen: Das Gehirn von Verliebten befindet sich in einem ähnlichen Zustand wie beispielsweise das von Drogenabhängigen, das haben Bilder von Kernspintomographie gezeigt. Was aber, wenn die Liebe tatsächlich zur Droge wird, wenn der oder die Verliebte dieser Droge völlig verfällt? Wenn der „Ausnahmezustand“ obsessive Züge annimmt, wenn der geliebte Mensch zum absoluten Ein und Alles wird, um das alle Gedanken und Gefühle ausschließlich kreisen? In einem solchen Fall spricht man von Liebessucht, auch „obsessive Liebe“ genannt. Dann kann man an nichts mehr anderes als den Partner denken, jede Stunde ohne ihn/sie oder eine Nachricht wird zur Qual.

Nur sehr verknallt oder liebessüchtig?

Liebessucht ist die überzogene, krankhafte Abhängigkeit vom/von der Liebsten und der Liebesbeziehung – mit fatalen Folgen. Wer süchtig liebt, ist bereit, eigene Ansprüche, ja eigentlich sein ganzes Leben den Bedürfnissen des Partners komplett zu unterwerfen. Der Partner weist den Weg, der Liebessüchtige folgt – ob es um Freizeitgestaltung, Termine, Einladungen oder Urlaub, Meinungen oder Haltungen geht. Ein Liebessüchtiger ist keine eigenständige Persönlichkeit (mehr). 

Unternehmungen mit Freunden, Hobbys oder allein verbrachte Zeit – für Liebessüchtige undenkbar. Schließlich ist „ER“ oder „SIE“ ungern allein, könnte anrufen oder zu einem Treffen bereit sein. Oft kommt es auch zu Kontaktabbrüchen mit Freunden, wenn diese sich besorgt zeigen oder kritisch zur Beziehung äußern. Die Folge: zunehmende Isolation und Fixierung auf den Partner.

Der Gedanke an eine Trennung löst massive Ängste aus. Entsprechend stark wird der Liebessüchtige klammern, überzogene Eifersucht bis hin zum Kontrollwahn zeigen. „Ohne dich kann ich nicht leben“ – eine typische Aussage obsessiv Liebender. Fühlt sich der Partner davon erdrückt und zieht sich zurück, wird das Klammern noch verstärkt. Das hat oft zur Folge, dass der Partner sich früher oder später trennt – und dem Liebessüchtigen damit vollends den Boden unter den Füßen wegzieht.

Ohne dich bin ich nichts!

Das Selbstwertgefühl, ja das gesamte Ich eines Liebessüchtigen hängt komplett von der Anerkennung des Partners ab. Bleibt diese aus, wird der Betroffene sich dennoch keinesfalls trennen. Denn was wäre er ohne den Partner? Nichts! Lieber wird er immer obsessiver um die Liebe und Zustimmung des anderen kämpfen, und sei dies auch noch so aussichts- und würdelos. Selbst wenn man deutlich spürt, dass einem die Beziehung schadet, selbst wenn Symptome wie Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Depressionen überdeutlich zeigen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt.

Liebessucht kommt nicht nur in Zweierbeziehungen vor, sondern auch bei Singles, die sich zum Beispiel in unerfüllter Liebe zu jemandem völlig verzehren, sich immer wieder in unerreichbare oder gebundene Menschen verlieben oder sich zwanghaft in immer wieder neue „Liebesbeziehungen“ oder Affären stürzen (auch Sexsucht kann ein Teil der obsessiven Liebe sein).

Wenn der Partner liebessüchtig ist

Die „Objekte“ von Liebessüchtigen geraten oft in ein Dilemma. Einerseits lieben sie ihren Partner oder ihre Partnerin, andererseits fühlen sie sich aber oft geradezu erstickt von der obsessiven Zuwendung und der Belastung, für alle Gefühle des anderen verantwortlich zu sein. Wer sich dem nicht durch Trennung entziehen, sondern gemeinsam mit dem Partner oder der Partnerin eine Verbesserung erreichen will, kann in der Therapie oder einem Coaching mit mir Strategien entwickeln, den Partner zu mehr Eigenständigkeit zu bewegen oder klarere Grenzen setzen zu lernen.

Der Weg aus der Liebessucht

Wir erarbeiten die Fähigkeit, eine gesunde, reife Liebe zweier unabhängiger Menschen in Freiheitgegenseitigem Vertrauen und auf Augenhöhe aufzubauen. Eine Beziehung, in der beide ihre Konflikte eigenverantwortlich bearbeiten und gemeinsam daran wachsen. Wir schauen auf die Lebensgeschichte, auf mögliche Auslöser oder Beziehungsmuster aus der Kindheit oder früheren Partnerschaften, die negativen Einfluss auf Sie ausgeübt haben, und lösen diese inneren Verstrickungen auf. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, ganz gezielt ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen und nach und nach ein eigenständiges, unabhängiges Leben zu gestalten, das grundsätzlich auch ohne Partner als erfüllt erlebt wird, umso schöner jedoch in einer ausbalanciertenreifen Beziehung.[

Termin zur Therapie und Beratung bei Liebessucht bei Psychotherapeutin Cordula Leddin in München: 0172 109 44 55 oder per Email.

Bindungsangst

Die meisten Menschen hätten gerne eine liebevolle Beziehung. Viele Menschen haben jedoch Schwierigkeiten, Nähe zuzulassen und sich auf eine Beziehung komplett einzulassen. Sie sehen die Beziehung als Verlust ihrer Selbstständigkeit und sehen sich in ihrer Individualität eingeschränkt. Manchmal ist es auch die Angst vor Verpflichtungen und der Verantwortung. Oder auch die Angst vor Nähe und von den Anforderungen des Partners vereinnahmt zu werden.
Oft entsteht dadurch ein Fluchtimpuls, sobald die Beziehung zu eng wird. In diesem Fall braucht man sich nicht auf Nähe einzulassen, sondern man sucht sich dann wieder einen neuen Partner, mit dem das Gleiche geschieht. Sobald hier ein Muster erkennbar ist, deutet das auf Beziehungsangst hin.

Ängste können in Beziehungen entstehen, wenn Sie die Befürchtung habe, die Kontrolle zu verlieren und Fehler zu machen. Vielleicht haben Sie Angst vor Ablehnung und Verurteilung, Furcht vor dem Verlassen werden, Angst vor Erwartungen und Vereinnahmung,  fürchten Enttäuschungen, haben Angst vor der eigenen Verletzlichkeit und Gefühlen. Vielleicht wollen Sie Liebeskummer vermeiden oder das nie wiederholen, was Sie bereits schmerzvoll in der Vergangenheit erlebt haben.

Der Weg aus der Beziehungsangst

In der Therapie oder in einem Coaching schauen wir Ihre Lebens- und Beziehungserfahrungen an und finden Ihre individuellen Auslöser und negativen Beziehungsmuster, um diese aufzulösen und eine reife Beziehungsfähigkeit mit der richtigen Balance aus Freiheit und sich Einlassen zu entwickeln.

Termin zur Therapie und Beratung bei Bindungsangst bei Psychotherapeutin Cordula Leddin in München: 0172 109 44 55 oder per Email.